Nach langen Bestrebungen für den Bau einer normalspurigen Bahnverbindung einigten sich die Kantone Bern und Solothurn im Jahr 1912 nach Vermittlung von Bundesrat Forrer auf den Bau einer Schmalspurbahn von Solothurn nach Zollikofen mit Weiterfahrt über die im Bau befindliche Bern–Zollikofen-Bahn (BZB). Nach kriegsbedingten Verzögerungen konnte die Elektrische Solothurn–Bern-Bahn (ESB) am 10. April 1916 dem Betrieb übergeben werden. Ab dem 1. Oktober 1924 fuhren die Züge über eine neu gebaute Linie von Zollikofen nach Worblaufen, über ein neu erstelltes Eigentrassee bis Bern Tierspital und über das Strassenbahngleis bis zum Berner Bahnhofplatz. Seit dem 21. November 1965 enden die Züge im neuen unterirdischen Bahnhof Bern.
Das Buch beschreibt die Vorgeschichte, die Anlagen sowie das Rollmaterial der 1922 gegründeten Solothurn–Zollikofen–Bern-Bahn (SZB) bis zur Fusion im Jahr 1984.