Am 5. Juli 1896 nahm in St. Moritz eine mit 500 Volt Gleichstrom betrie-bene Strassenbahn vom Dorf nach dem Bad den Betrieb auf. Die Be-triebslänge betrug 1,63 km, die maximale Neigung 55‰. Das Rollmaterial bestand aus vier zweiachsigen Motorwagen, welche 1920 eine gründliche Erneuerung des elektrischen und mechanischen Teils erfuhren. Da die Rhätische Bahn den Kurort St. Moritz erst 1904 erreichte, mussten die in Nürnberg gebauten Wagen ab Chur mittels Fuhrwerken überführt werden. Im Weiteren war noch ein zweiachsiger Güterwagen vorhanden, welcher in der Regel für die Überfuhr des Ge-päcks diente, aber mit einem entsprechenden Aufbau auch als Fahrlei-tungsmontagewagen Verwendung fand. Bereits am 18. September 1932 stellte die Strassenbahn den Betrieb ein.
© 1996
Bestell-Nr. 004
64 Seiten, 44 Bilder, (davon 3 farbig), 20 Pläne, Tabellen und Skizzen.
Preis: CHF 32.–