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Prellbock 3/2011

Art.Nr.:
2049
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Jungfraubahn
Schneefräse Xrot he 2/2 12 bestellt
Im April 2011 bestellten die Jungfraubahnen bei der Firma Stadler Rail für rund 4 Millionen Franken eine neue Schneefräse Xrot he 2/2 12. Die Ablieferung der neuen Schneefräse ist für Ende 2012 vorgesehen.

Transports de Martigny et Régions
Zwei neue Panorama-Triebzüge

Die Transports de Martigny et Régions (TMR) bestellten Ende 2009 bei der Stadler Bussnang AG für rund 18,5 Millionen Franken zwei Panoramatriebzüge.

MOB/BLS AG
Bahn frei für das Projekt Trans Golden 
Pass

Das Bundesamt für Verkehr und die betroffenen Kantone Bern, Waadt und Freiburg haben das Projekt Trans Golden Pass der Bahngesellschaften MOB und BLS AG grundsätzlich genehmigt. Diese erhalten den Auftrag zur Planung der technischen Anlagen im Bahnhof Zweisimmen und zur Vorbereitung der Fahrzeugbestellungen. Ab 2016 sollen die touristischen Golden Pass-Züge direkt zwischen Montreux und Spiez bzw. Interlaken Ost verkehren.

Schweizerische Bundesbahnen
Testzug mit Wankkompensation
Um den Fahrgästen einen Sitzplatz zu bieten und sie dereinst schneller und komfortabler von A nach B zu bringen, testen die SBB eine neue Technologie namens Wankkompensation. Dank dieser innovativen Technologie können die bestellten Doppelstockzüge für den Fernverkehr schneller durch die Kurven fahren, ohne dass der Reisekomfort beeinträchtigt wird. Versuche mit dem Testzug zeigen: Das System funktioniert, erste Reaktionen von Versuchspersonen sind positiv.

Schweizer Fahrzeuge im Ausland
Von der Schweiz nach Südfrankreich
In Südfrankreich gibt es eine besuchenswerte Schmalspurbahn, die ihren Ausgangspunkt in Nice hat. Die Chemins de fer du Jura (CJ) und die Appenzellerbahnen (AB) gaben von 1999 bis 2004 insgesamt acht Fahrzeuge an die Chemins de fer de Provence (CP) ab. Alle Fahrzeuge sind noch vorhanden, einige davon in Betrieb.

Stadt Lugano/FLP
Das Tramprojekt kommt ins Rollen
Die Stadt Lugano will mit der Wiedereinführung der Strassenbahn die chronischen Verkehrsprobleme in der Agglomeration in den Griff bekommen. Bis Ende 2011 wird das Vorprojekt für eine Tramlinie von Bioggio ins Zentrum von Lugano ausgearbeitet, die zwischen 2015 und 2018 gebaut werden soll. Zu einem späteren Zeitpunkt soll diese West–Ost-Verbindung durch eine weitere Linie von Cornaredo im Norden der Stadt zu den Einkaufszentren im Süden ergänzt werden.

Es war einmal...
100 Jahre Biasca–Acquarossa
Weil der Bundesrat keine Lukmanierbahn wollte, erteilte er am 6. Oktober 1899 einem interkantonalen Komitee für eine Lukmanierbahn nur die Konzession für eine Schmalspurbahn Biasca–Acquarossa–Olivo-ne. Als erste Etappe ging am 6. Juli 1911 die Strecke von Biasca nach Acquarossa in Betrieb. Die zweite Sektion Acquarossa–Olivone konnte wegen dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und dem Konkurs verschiedener einheimischer Bankinstitute nicht verwirklicht werden.
1966 bat die Baudirektion des Kantons Tessin die Biasca– Acquarossa-Bahn (BA), eine Umstellung auf Busbetrieb zu prüfen. Anlass war der beabsichtigte Ausbau der Hauptstrasse im Bleniotal, wozu ein Teil des Bahntrassees verwendet werden sollte. Zwischen dem Eidgenössischen Amt für Verkehr, der Baudirektion des Kantons Tessin sowie dem Verwaltungsrat der BA fanden 1969 zähe Verhandlungen zur Finanzierung eines Bahnersatzbetriebs statt. Die Baudirektion des Kantons Tessin drängte auf eine rasche Betriebsumstellung. Deshalb verkehrten bereits am 29. September 1973 die letzten Züge im unteren Bleniotal.

Es war einmal...
Funicolare degli Angioli

Die Standseilbahn degli Angioli (auf Deutsch zu den Engeln) nahm am 24. Juli 1913 den Betrieb auf. Bereits am 21. Dezember 1921 ging die Standseilbahn für 69 815 Franken in den Besitz von Battista Beretta-Piccoli über.
Ab 1932 geriet die Bahn in finanzielle Schwierigkeiten und konnte
die gestundeten Stromrechnungen an die Stadt Lugano nicht mehr bezahlen. Deshalb wurde 1941 ein Teil des Landes neben der Bahn, das der Familie Beretta-Piccoli gehörte, enteignet. Zur Beschaffung eines neuen Wagens gewährte die Gemeinde Lugano 1944 einen Kredit von 10 000 Franken.
Nach dem Tod der Witwe Beretta-Piccoli kam die Bahn 1953 in den Besitz von zwei Schwestern. Diese schenkten die Standseilbahn degli Angioli am 10. Dezember 1973 der Stadt Lugano, die sie in die städtischen Verkehrsbetriebe eingliederte.
Nach der Schliessung des Hotels Bistrol 1981 gingen die Frequenzen so stark zurück, dass die Stadt am 4. Dezember 1986 beschloss, die bereits am 4. Oktober 1986 stillgelegte sanierungsbedürftige Standseilbahn nicht mehr weiterzubetreiben.

 

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