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Prellbock 4/2011

Art.Nr.:
2050
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Schweizerische Bundesbahnen
30 «Lions» für die Zürcher S-Bahn
Am 27. Juli 2011 verliessen die ersten beiden im Rahmen des Projekts LION (Lifting, Integration, Optimierung, Neuausrichtung) erneuerten Lokomotiven, die Re 420 230-5 und 202-2, das SBB Industriewerk Bellinzona. Bis Ende 2016 folgen 28 weitere Lokomotiven. Diese kommen künftig während der Hauptverkehrszeit zusammen mit Doppelstockwagen bei der Zürcher S-Bahn zum Einsatz.

BLS AG
Am ersten Doppelstöcker wird gebaut
Bei der Firma Stadler Rail in Altenrhein erfolgte im Juni 2011 der Baustart zum ersten Doppelstocktriebzug der BLS. Innerhalb von rund neun Monaten entsteht damit der erste von insgesamt 28 neuen Zügen für die S-Bahn Bern. Diese kommen ab 2013 auf den Linien S1, S3 und S6 schrittweise zum Einsatz.

Baselland Transport AG
Erstes Serie-Tango-Tram ausgeliefert
Am 20. Juli 2011 traf das erste serienmässige Tango-Tram Be 6/8 155 umweltfreundlich per Bahn in der Region Basel ein. Angeliefert wurde es nicht mehr in zwei Hälften auf einem Spezialtieflader, 
sondern auf der Schiene und in einem Stück. Möglich ist dies dank direktem Gleisanschluss des Stadler Herstellerwerks in Bussnang (Thurgau) und der neu erstellten Anschlussrampe beim BVB-Depot Dreispitz. Die weiteren 14 Tango-Trams der Serie werden zwischen Oktober 2011 und Mai 2012 ausgeliefert. Die BLT benötigt die neuen Fahrzeuge für die Taktverdichtung der Tramlinien 10 und 17 ab 11. Dezember 2011 und als Ersatz von vierzigjährigen Fahrzeugen, welche die Lebensdauer erreicht haben (siehe Prellbock 1/10). Ab Mai 2012 werden somit insgesamt 19 Tango-Trams auf den Tramlinien 10, 11 und 17 im Einsatz stehen. Die Bestellung der zweiten Tranche von 18 weiteren Tango-Trams soll 2013 erfolgen.

Rhätische Bahn
Abbruch von Ge 4/4 l-Lokomotiven und 
Leichtstahlwagen
Mit der laufenden Ablieferung der Allegra-Triebzüge ABe 8/12 3501– 3515 begann im Oktober 2010 die Ausrangierung von Lokomotiven des Typs Ge 4/4I. Nachdem noch im Februar 2011 vierachsige Personenwagen mit offenen Plattformen und Holzsitzen in Reisezügen auf der Arosalinie im Einsatz gestanden hatten, sind seither auch die Olympia-Wagen von 1947/48 verschwunden (siehe Prellbock 2/08).

Centovallibahn
Der Centovalliexpress
Ende Mai 2010 bestellte die Ferrovie e autolinee regionali ticinesi (FART) bei Bombardier Transportation vier Niederflurzwischenwagen für die ABe 4/6 55–58 (siehe Prellbock 5/10). Ausserdem wurden diese in Villeneuve nach einem Refit für den internationalen Verkehr zu ABe 4/8 45–48 umgebaut.

Giessbachbahn
Sanierung abgeschlossen
Die Giessbachbahn ist für die zahlreichen Besucher nicht nur ein wichtiger Zubringer, sondern auch ein einmaliger Bestandteil der Hotelanlage Giessbach. Die Konzession sowie die Betriebsbewilligung der Giessbachbahn von 1958 liefen auf den 31. Dezember 2008 ab. Um die Konzessionsverlängerung und die neue Betriebsbewilligung zu erhalten, wurde die Standseilbahn in drei Etappen für insgesamt 1,2 Millionen Franken umfassend saniert.

Stoosbahn
Steilste Standseilbahn der Welt

Die Sportbahnen Schwyz–Stoos–Fronalpstock (SSSF) planen die steilste (öffentliche) Standseilbahn der Welt. Die Goldauer Firma Garaventa AG wird die Bahn mit einer Stei-gung von 110 Prozent konstruieren. Doch zuerst muss die Finanzierung gesichert sein, bevor die Aufträge definitiv vergeben werden können. Im Dezember 2013 soll die neue Standseilbahn die heutige Stoosbahn ersetzen.

Schweizer Fahrzeuge im Ausland
Re 4/4 l-Lokomotiven in Deutschland

Zwischen 1998 und 2004 wurden vier Re 4/4I-Lokomotiven der SBB nach Deutschland verkauft. Alle sind heute noch vorhanden, zwei davon sogar noch betriebsfähig. Eine fünfte Re 4/4I gehört einer Privatperson aus Deutschland und erregte Anfang Dezember 2008 grosse Aufmerksamkeit, als sie wieder im TEE-Anstrich (rot/creme) dem interessierten Publikum gezeigt wurde.

Schweizer Bahnen
100 Jahre Mittelthurgaubahn (1)

Bereits 1890 bildete sich ein Initiativkomitee für den Bau einer Normalspurbahn von Wil über Weinfelden bis nach Konstanz. Die Mittel-Thurgau-Bahn (MThB) nahm am 20. Dezember 1911 den Betrieb auf. Bis 1931 führte die Westdeutsche Eisenbahn- Gesellschaft den Betrieb. Von 1931 und 1945 übernahmen die Vereinigten Kleinbahnen AG in Frankfurt am Main diese Aufgabe.

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